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Protokoll Generalversammlung 2015 Autor: Hugo Neuhaus-Gétaz
Bearbeitet: 22.03.2016

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PROTOKOLL der Generalversammlung vom 5. März 2015, 1700-1900 h

Ort: Haus der Volksbildung, Humboldtstrasse 5 in Weil a/R
Teilnehmer: Vorstand, Mitglieder, Ehrenmitglieder. Gäste, total 80
Protokoll: Marianne Gloor
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Die Generalversammlung wird eröffnet und musikalisch umrahmt vom Drehörgelispieler Wille.

Der Präsident, Dr. Robert Heuss, begrüsst die 80 (Vorjahr 90) Elsassfreundinnen und -freunde und heisst sie herzlich willkommen an diesem speziellen Ort. Der Vorstand hat sich wegen der im Dezember eröffneten 8er-Tramlinie für Weil entschieden. Dr. Peter Schai hat darauf hingewiesen, dass mit der verlängerten Tramlinie 8 auch Huningue/F viel leichter erreichbar ist: Von der Haltestelle Dreiländerbrücke ist es über diese zu Fuss bis zur schönen, neu gestalteten Place Abatucci im historischen Zentrum der ehemaligen Festungsstadt nur ein Katzensprung.

Der Präsident begrüsst speziell
• Annette Huber, Leiterin des Hauptamtes der Stadt Weil a/R in Vertretung des wegen des jährlichen Wirtschaftstreffens im letzten Moment verhinderten OB Wolfgang Dietz.
Frau Annette Huber stellt ihre Stadt sehr sympathisch vor, freut sich über die neue Trasmverbindung mit Basel, die nicht nur dem Einklaufstourismus dient, lobt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Basel und Huningue und überbringt die Grüsse von OB Wolfgang Dietz.
Der Präsident dankt für die Worte und für das Wohlwollen, das die Stadt Weil unserer Sache entgegenbringt. Auf das Projekt ‚Trinationaler Dichterweg’ ist OB Dietz mit offenen Armen zugegangen und wir freuen uns, dass in einem guten Jahr die Eröffnung stattfinden kann.
Im weiteren werden namentlich begrüsst:
• Yves Bisch, Vertreter der elsässischen Gesellschaft ‚Heimetsproch un Tràdition’ und massgebliches Mitglied des Institut des Arts et Traditions Populaires d’Alsace’, von dem wir am 12. Oktober 2014 in Sierentz nicht einfach einen der zehn Bretzlel d’Or, sondern den Grand Bretzel d’Or erhalten haben
• Dr. Rodolfo Lardi, Referent des heutigen Abends und Verantwortlicher für den Rheinuferweg und somit für die Verwirklichung des von uns initiierten Trinationalen Dichterweges
• Paul André Weber, Mann der 1. Regiostunde, Pionier, Literat
• Carl Miville
• Dr. Pittle Gloor, ebenfalls Regio-Pionier
• Karl Mannhart, Kulturkreis Neuenburg a/R
• Chaques Kaufmann, Huningue, Kulturkreis Neuenburg a/R
• Christian Keiflin, Bürgerrat von Huningue (Trinationaler Dichterweg!)
• André Linder, Maire de Wolschwiler (Mitglied E-F)
• Andreas Haussener, Präsident Verkehrsverein Leimental
• Edi Strub, Obmann Quartiergesellschaft zum Mammut im Gundeldingerquartier

Entschuldigungen (20 werden nicht verlesen)
• Pfr. Hans J. Schmidt, Präsident des Hebelbundes Lörrach
• Volker Habermaier, Hebelbund Lörrach
• Natu Rhena, Saint-Louis
• Ruth Banderet
• Beatrice Burkhardt
• Hildegard Buser
• Lisca Deucrauzat
• Felix Drechsler
• Urs Gysin
• Evelyne Meyer
• Suzanne + Jean-Marie Neunlist
• Rudi Niescher
• Jürg Schaerer
• Helene Schai
• Ruedi Schenker
• Helmut Senn
• Hildegard Spinelli
• Franco Spinelli

Zur Einstimmung auf die Generalversammlung verliest unser Mitglied Felix Rudolf von Rohr (langjähriger Obma der Optimischte und ebenfalls langjähriger höchster Fasnächtler, d.h. Obmann des Fasnachtscomités) den von ihm verfassten Fasnachtszeedel der Optimischte auf Baseldytsch und den von unserem Mitglied Urs Gysin verfassten Zeedel der Güete Bonjour Clique auf Elsässisch. Die beiden Cliquen haben sich angesichts ihres diesjährigen Sujets - Sauce Holland(e)aise – zusammengetan und einen 130 m langen Fasnachtszug gebildet. Die beiden bekanntermassen immer sehr hochstehenden Cliquenverse haben sie auf dasselbe saucengelbe Papier – Vorder- und Rückseite - gedruckt.



GENERALVERSAMMLUNG


Traktanden

Die Einladung ist statutengemäss am 15. Januar 2015 verschickt worden.

1. Protokoll der Generalversammlung vom 27. März 2014 in der Brauerei ‚Unser Bier’, Gundeldingerfeld, Basel
Das Protokoll wurde – um Papier zu sparen – erstmals nicht mehr zu-, dafür ins Internet gestellt. Es wird mit bestem Dank an die Sekretärin, Marianne Gloor, genehmigt.

2. Abnahme des Jahresberichtes des Präsidenten

2.1 Veranstaltungen
505 Personen haben im Jahre 2014 (2013: 507) an den neun Anlässen (ohne GV) teilgenommen, pro Anlass also 56 Personen, d.h. der Bus war praktisch immer voll. Die freien Plätze waren jeweils auf kurzfristige Abmeldungen zurückzuführen. Bei den meisten Ausflügen mussten wir sogar eine Warteliste anlegen, von der nicht immer alle berücksichtigt werden konnten!
21.02.2014 Diner Culinaire im Restaurant Bellevue in Wentzwiller (Familie Icar)
27.03.2014 GV in der Brauerei ‚Unser Bier’, Gundeldingerfeld, Basel
11.04.2014 Musée Fähndrich in Develier/JU, Prieuré de Grandgourt in Courtemanche/JU (Hans und Monica Furer)
16.05.2014 Kaiserstuhl, Münster St. Stephan, Burkheim, Kunsthalle Messmer in Riegel, Spargelessen
27.06.2014 Lapoutroie mit Musée des Eaux de Vie et des Liqueurs, Auberge de Montagne Kébespré, Jardin d’Altitude du Haut Chitelet
22.08.2014 Hattstatt und das Tal der Thur (Saint-Amarin), Musée Serret (Erster Weltkrieg)
26.09.2014 Türkheim und das Münstertal, Musée du Fromage in Gunsbach, Führung durch Munster
12.10.2014 Entgegennahme des Grand Bretzel d’Or in der AGORA von Sierentz
24.10.2014 Choucroute-Seminar, Holtzwihr, Obernai, Mont Sainte-Odile
20.11.2014 Literarischer Abend im Silberbergsaal mit August Vonville, Uli
Führe, Markus Manfred Jung, Danielle Crévenat-Werner und
Markus Heiniger
11.12.2013 Weihnachtsmarkt in Colmar, Restaurant Pfeffel, Musée Bartholdi:
Ein Dank geht an die Organisatorinnen und Organisatoren, aber auch an die Teilnehmenden.

2.2 Elsass-Gazette
Vier gehaltvolle Nummern à je 40-44 Seiten sind erschienen, geschrieben und redigiert von Regula Adam, Ursula Schmitt und Hansjörg Renk, gestaltet von Eric Adam.
Seit der Juli-Nummer 125 ist nicht nur das Titelblatt, sondern sind alle Bilder farbig, was sich sehen lassen darf. Wir lassen uns diesen „Luxus“ etwas kosten, finden aber, das sei gut investiertes Geld.
Der Präsident bedankt sich beim Versandteam Ruth Banderet, Marianne Gloor, Franz Lachenmeier, Annelies Pfenninger sowie Werner Schwarzwälder für ihre zuverlässige gemeinnützige Arbeit.

2.3 Internetauftritt www.elsass-freunde-basel.ch
Unsere Web-Side ist eine wichtige Visitenkarte unseres Vereins! Die Seite wird immer häufiger aufgesucht und auch on-line-Anmeldungen für unsere Anlässe lassen sich einfach erledigen. Der Präsident dankt dem Webmaster Hugo Neuhaus für seine vorzügliche Arbeit, die von grosser Aktualität geprägt ist.

2.4 Mitgliederbestand
1. Januar 2007: 453
31. Dezember 2007: 460
31. Dezember 2008: 399 (Bereinigung der Register!)
31. Dezember 2009: 393
31. Dezember 2010: 407
31. Dezember 2011: 418
31. Dezember 2012: 425
31. Dezember 2013: 425
31. Dezember 2014: 435
Es sind 21 Neumitglieder (2013: 18) zu verzeichnen. Diesen 21 Eintritten stehen sieben (2013: 11) Austritte gegenüber. Vier Mitglieder haben wir durch Tod verloren (2013: 7), nämlich:
Peter Rudolf von Rohr
Robert Wullschleger
Edwin Alt-Jenzer
Samuel Laeuchli

Den Verstorbenen wird schweigend durch Erheben gedacht.

2.5 Vorstandssitzungen
Dank unserem Vorstandsmitglied Gérard Kielwasser und Directeur Eric Lefèvre konnten wir unsere vier zweistündigen Vorstandssitzungen wiederum im Office de Tourisme du Pays de Saint-Louis Huningue im Maison de Haut Alsace in Village-Neuf abhalten.

2.6 CD-Verkauf
Es sind neun (2013: 30) CD’s mit elsässischen Liedern und Texten verkauft worden.
://: Der Jahresbericht des Präsidenten wird mit Akklamation „abgenommen“


3. Genehmigung der Jahresrechnung 2014
Unser Kassier Franz Lachenmeier hat vor einem Jahr die Vereinskasse übernommen und mit der Einrichtung einer neuen Software grosse Arbeit geleistet. Leider lag der Jahresabschuss erst am 3. März 2015 vor, was wahrscheinlich auf beiden Seiten etwas Nerven gekostet hat. Der Präsident kann folgende – sehr erfreuliche – Zahlen präsentieren:
Der Jahresgewinn beläuft sich auf CHF 2’790.76 (2013: CHF 2'968.68), das Vereinsvermögen hat sich demgemäss auf CHF 30'422.19 (2013: CHF 27'574.24) erhöht.

4. Entgegennahme des Revisionsberichtes 2014
Entsprechend dem späten Abschluss konnte die Revision nicht ordnungsgemäss durchgeführt werden. Hans-Peter Hochstrasser hat erst am Morgen der Generalversammlung die Revision vornehmen können, statutengemäss müssen aber zwei Revisoren die Jahresrechnung prüfen.
Hans-Peter Hochstrasser verliest den Revisorenbericht. Er beantragt, die vorliegende Jahresrechnung unter Vorbehalt einer Nachrevision zu genehmigen. Diese Nachrevision wird er in den nächsten Wochen zusammen mit dem 2. Revisor, Alfred Buttschart, vornehmen und dem Vorstand über die Nachrevision berichten.
://: Die Jahresrechnung wird unter diesem Vorbehalt mit Akklamation genehmigt.

5. Déchargeerteilung an den Vorstand
://: Dem Vorstand wird unter Vorbehalt der Nachrevision der Jahresrechnung 2014 mit Akklamation Décharge erteilt
Der Präsident dankt Herrn Hochstrasser für die kurzfristige Durchführung der Revision und das Vorlesen des Revisiorenberichtes. Er bedankt sich auch bei den Herren Hochstrasser und Buttschart für die Zusatzrevision und den Bericht an den Vorstand.
Der Präsident bedankt sich aber auch bei den Mitgliedern des Vorstandes für ihre Tätigkeit und ihre Kollegialität. Ohne deren engagierte Mitarbeit könnten wir nicht jedes Jahr neun sorgfältig rekognoszierte und bis ins Detail vorbereitete Exkursionen, einen Literarischen Abend und eine Generalversammlung durchführen. Diese Worte werden duch einen kräftigen Applaus honoriert.

6. Mitgliederbeiträge 2015
Der Vorstand beantragt, die Mitgliederbeiträge auf der bisherigen Höhe (Fr. 50 für Einzelmitglieder und Fr. 80 für Ehepaare) zu belassen, was ohne Gegenstimme genehmigt wird.
Ausserdem wird in Zukunft der Mitgliederbeitrag nur noch in Schweizerfranken erhoben, was dank den Dienstleistungen der Banken kein Problem darstellen sollte. Aber wir ersparen uns so die Währungsturbulenzen. Es sollte mit diesem System niemand schlechter fahren.
Angesichts des erfreulich hohen Kassenbestandes wird sich der Vorstand überlegen, entweder a) den Mitgliederbeitrag zu senken oder b) die Anlässe zu subventionieren!

7. Budget 2015
Wie üblich ist ein Blatt aufgelegt mit den Budgetzahlen: Per Saldo wird ein Überschuss von CHF 2’575 (2014: 2’825) budgetiert.


8. Programm/Vorschau 2015
Fr., 13. Februar 2015 Déjeuner Culinaire, Rest. Baumlin au Lion d’Or, Rosenau
Do., 5. März 2015,
GV 2015 in Weil am Rhein, Aula des Hauses der Volksbildung (Nähe Endstation Tram 8)
Freitag, 17. April 2015 Romanische Kirche in Feldbach, Route des carpes frîtes
Freitag, 15. Mai 2015 Bad Säckingen (Münster St. Fridolin, Trompeter, Spargelessen); Waldshut (acht Hüte – acht Geschichten)
Freitag, 26. Juni 2015 Parc de Husseren-Wesserling, Musée et Jardin des merveilles/Saboterie Haeberlé
Luttenbach/Textilmuseum
Freitag, 21. Aug. 2015 Schifffahrt Breisach > Colmar (neues Museum Unterlinden von Herzog & de Meuron)
Freitag, 18. Sept. 2015 Château et jardin de Hohlandsbourg, Wintzenheim, Eguisheim
Freitag, 23. Okt. 2015 Das andere Dreiländereck: Réchésy-Pfetterhouse-Le Largin-Courgenay
Do., 19. Nov. 2015 Literarischer Abend, Schmiedenhof
Do., 17. Dez. 2015 Weihnachtsanlass ??

Varia
- Trinationaler Dichterweg: Stand des Projektes
Der Rheinuferweg von der Dreirosenbrücke nach Huningue macht gute Fortschritte und sollte nächsten Sommer baulich beendet sein. In Koordination mit Huningue und Weil wird die Einweihung aber erst im Frühling 2016 stattfinden. Es wird eine Musterplatte gezeigt! Das Aussehen der Tafeln, das gemeinsame Logo und der QR-Code sind festgelegt, die Texte fast beisammen. Auf dem Gebiet des Kantons Basel-Stadt sind neun Tafeln vorgesehen, auf Hüninger Boden sieben und in Weil sechs bis sieben, total also 22-23 mit bekannten Dichtern aus den drei Kulturen. Eine grosse und wertvolle Arbeit haben geleistet und leisten noch immer Dr. Rodolfo Lardi (obwohl pensioniert), Ursula Schmitt und Hans-Jörg Renk, unterstützt vom Präsidenten. Am 11. März werden die letzten Nägel mit Köpfen gemacht werden, dann geht es an die Realisierung.
- Folgen bei Abmeldungen für einen Anlass
Bisher galt eine strenge Regelung, die aber wenig bekannt und deshalb nicht eingehalten wurde! Der Vorstand hat an seiner letzten Sitzung folgende Regelung beschlossen:
• Zwei Wochen vor dem Anlass kann der ganze Betrag gutgeschrieben werden.
• 4-14 Tage vorher muss ein Viertel bezahlt werden.
• ein Tag vor dem Anlass und bei Nichtabmeldung muss der ganze Betrag bezahlt werden.

Es erfolgt eine symbolische Übergabe des Grand Bretzel d’Or 2014 durch Yves Bisch im Namen des Institut des Arts et Traditions Populaires d’Alsace an den sichtlich erfreuten Präsidenten, der sich für die hohe Auszeichnung durch ein kleines Geschenk bei unserem Freund Yves Bisch bedankt.

MUSIKALISCHES ZWISCHENSPIEL: Orgelspieler Wille

REFERAT
Dr. Rodolfo Lardi: „Der Bau der Tramlinie 8 nach Weil – eine besondere Herausforderung“
Leider ist der mitgebrachte Stick von Rodolfo Lardi nicht kompatibel mit dem vorhandenen Power Point-Programm auf dem Laptop, so dass er seinen Vortrag ohne Folien halten muss, was sehr bedauert werden musste. Trotzdem kann Herr Lardi auf einige Schwierigkeiten hinweisen, die ein grenzüberschreitendes Bauwerk von dieser Grösse mit sich bringt.

AUSKLANG

Der Präsident bedankt sich bei Marianne Gloor, Ursula Schmitt, Hans-Jörg Renk, Werner Schwarzwälder, Franz Lachenmeier und Christine Heuss für die Vorbereitungen dieser GV.



Für das Protokoll:



Marianne Gloor




Basel, 4. April 2015
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