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Newsletter der Stadt Weil, September 2018 Autor: Hugo Neuhaus-Gétaz
Bearbeitet: 07.09.2018
Hier (ausnahmsweise) den Abdruck des Newsletters der Stadt Weil. Wir sehen, dass in dieser Stadt viele kulturelle Aktivitäten stattfinden. Für uns, die ja in Basel auch verwöhnt sind, ergänzt dieses Angebot das kulturelle Leben der Region.
Der Newsletter kann abonniert werden. Hier die Adresse: U.Keilbach@weil-am-rhein.de



Newsletter 32-2018
Tipps, Hintergründe, Anregungen
zu Kulturveranstaltungen in Weil am Rhein und Region


Gute Geister (Mundartkomödie)
(Donnerstag, 06. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Altweiler Strassenfest
(Freitag, 07. September, 19 Uhr, Hinterdorfstrasse, Altweil)

Jahrmarkt (Krämermarkt)
(Freitag, 07. September, 08-18 Uhr, Hauptstrasse /Höhe Berliner Platz)

Gute Geister (Mundartkomödie)
(Freitag, 07. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Synthesizer Lab: Design Your Own Music | Special (DE/EN/FR)
(Samstag, 08. September, 13:00 Uhr, Buckminster Fuller Dome)

Altweiler Strassenfest
(Samstag, 08. September, 11 Uhr, Hinterdorfstrasse, Altweil)

Gute Geister (Mundartkomödie)
(Samstag, 08. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Tag des Offenen Denkmals
(Sonntag, 09. September,13 - 17 Uhr, Altweiler Schlössli, Hauptstrasse 48, Weil am Rhein)

Altweiler Strassenfest
(Sonntag, 09. September, 11 Uhr, Hinterdorfstrasse, Altweil)

Königin und Samurai - Vortrag mit Andrea und Veit Lindau
(Mittwoch, 12. September, 20 Uhr, Haus der Volksbildung Weil am Rhein)

Die 2 und der mit der Tuba (Musikdonnerstag im TAM)
(Donnerstag, 13. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Wanderung am Dinkelberg / Schwarzwaldverein
(Donnerstag, 13.September 2018, Treffpunkt um 9.00 Uhr am Rathausplatz in Weil am Rhein)

Milonga - Tango in den Herbst
(Freitag, 14. September, 21 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)

Gute Geister (Mundartkomödie)
(Freitag, 14. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Gute Geister (Mundartkomödie)
(Samstag, 15. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

175 Jahre Männergesangverein „Eintracht“ 1843 Ötlingen - Jubiläumsausstellung 16.September - 25.November, Dorfstube Ötlingen

Die Waffeln der Frau (Kabarett mit Musik)
(Sonntag, 16. September, 19.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

"Lieselotte bleibt wach" - Bilderbuchkino
(Montag, 17. September, 14.30 Uhr, Stadtbibliothek Weil am Rhein)

Geschichten von Rittern und Drachen, Reitern und Minnesängern / Grenzenloses Erzählforum
(Dienstag, 18. September, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)

Die Herbstzeitlosen - Semestereröffnung
(Mittwoch, 19. September, 15 Uhr, Ev. Gemeindehaus Altweil)

Musikdonnerstag im TAM (Programm nach Ankündigung)
(Donnerstag, 20. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Deyan Sudjic – Ron Arad’s Restless Furniture | Talk (EN)
(Donnerstag, 20. September, 18:30 Uhr, Schaudepot)

Gute Geister (Mundartkomödie)
(Freitag, 21. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Ausbildungsbörse 2018
(Samstag, 22. September, Stadt Weil am Rhein)

Historischer Spaziergang auf dem Rehberger-Weg
"24 Stops" Rehberger-Weg
(Sonntag, 23. September, 16 Uhr, Treffpunkt: Vitra Campus, vor Eingang Design Museum)

Stadtführung: Ausflügler, Kirchenbesucher und stille Zecher mit Siegert Kittel
(Sonntag, 23. September, 15 Uhr, Treffpunkt: Kircheneingang ev.Kirche in Altweil)

Der kleine König Eselsohr - Freiburger Puppenbühne
(Sonntag, 23. September, 16 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)

Sichelhenki
(Sonntag, 23. September, 14-18 Uhr, Landwirtschaftsmuseum Weil am Rhein)



Details:

Gute Geister (Mundartkomödie)
(Donnerstag, 06. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

(Gute Geister - Originalfassung „Spirit Level“) Eine Komödie von Pam Valentine in der deutschen Fassung von Nick Walsh. Natürlich wieder in alemannischer Mundart!

Verschwundene Schlüssel, die an den unmöglichsten Orten wieder auftauchen, Vasen, die wie von Geisterhand durch den Raum wandern und schief hängende Bilder, obwohl man sie vor wenigen Sekunden gerade gerückt hat ... Das sind nur die geringsten Probleme, mit denen sich die Maklerin Friderike Haberstroh herumschlagen muss, wenn sie das ehemalige Heim der Mocks betritt. Nach dem frühen Tod des berühmten Krimiautors Julius Mock und seiner Frau Amalie geistert das Paar in seinem ehemaligen Refugium umher, weil ihm der Zutritt zum Himmel verweigert wurde. Jetzt vertreiben sie sich die Zeit damit, die Maklerin und potentielle Mieter zu vergraulen. Schliesslich will man ja auch als Geist seine Privatsphäre haben. Dies ändert sich jedoch, als der erfolglose Autor Udo Zünder und seine schwangere Frau Caroline in das Cottage einziehen. Die tiefe und unbedarfte Liebe des Paares fasziniert Julius und Amalie, und sie fühlen sich mehr und mehr für das junge Paar verantwortlich – vor allem als die Streitereien zwischen den beiden immer mehr zunehmen. Aus eigener Erfahrung wissen sie, dass das Leben dafür zu kurz ist. Als zu Weihnachten ein furchterregender Schneesturm über das Land fegt und es bei der Geburt des Kindes zu Komplikationen kommt, ist es für Julius an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen.

Es spielen für Sie: Sandra Trefzer, Klaus-Peter Klein, Christine Krauth, Peter Huber, Karin Drändle, Sabine Iles und Manfred Scheewe. Regie: Emine Akman

Weitere Termine: 07.09., 08.09., 14.09., 15.09., 21.09., 27.09., 28.09., jew. 20.15 Uhr und weitere Vorstellungen im Oktober
www.tam-weil.de

Altweiler Strassenfest
(Freitag, 07. September bis Sonntag, 19. September, Hinterdorfstrasse, Altweil)

21 Vereine und Organisationen werden das 49. Altweiler Strassenfest bestreiten, das vom 7. bis 9. September in der Hinterdorfstrasse stattfindet.
Organisiert wird das Volksfest von Festchef Reinhard Schmid, tatkräftig unterstützt von Gabi Eberhard und René Winzer. Reinhard Schmid ist seit 49 Jahren Strassenfest in die Organisation eingebunden, 47 Jahre davon als Hauptverantwortlicher und treibende Kraft. In diesem Jahr werden entlang der Festmeile Oldtimer-Traktoren präsentiert, von denen es in Weil am Rhein und Umgebung noch eine beträchtliche Zahl gibt. Organisiert wird diese "Parade" von Herbert Stahl. Für das künstlerische Programm sorgt unter anderem ein Zwergen-Duo des ZEBRA-Stelzentheaters, welches jeweils nachmittags als Beitrag des Städtischen Kulturamtes für Aufmerksamkeit sorgt. Kleine Gartenzwerge ganz gross. Neugierig und gutmütig, aber auch vorwitzig und ein kleines bisschen durchtrieben Die beiden Gartenzwerge auf Stelzen sind Teil der „Zwergen–Parade“, die vor zwei Jahren als Auftragsproduktion für den Freizeitpark „Dollywood“ in Tennessee, USA, entstanden ist.

Jahrmarkt (Krämermarkt)
(Freitag, 07. September, 08-18 Uhr, Hauptstrasse /Höhe Berliner Platz)

Vielfalt erleben in Weil am Rhein entlang der Hauptstrasse in Höhe des Berliner Platzes.
Praktische Helfer für Haus und Hof, Kulinarische Spezialitäten, Gewürze, Mode, Kurzwaren, Werkzeug, Spielwaren und vieles mehr – Ein umfangreiches Angebot für Jung und Alt.

Synthesizer Lab: Design Your Own Music | Special (DE/EN/FR)
(Samstag, 08. September, 13:00 Uhr, Buckminster Fuller Dome)

Die Entwicklung des Synthesizers war eine massgebliche Voraussetzung für die Entstehung der elektronischen Tanzmusik und damit auch für die Clubkultur. Mit dem Synthesizer wurde es ab den 1970er Jahren möglich, ohne jegliche akustischen Instrumente Songs und Tracks zu produzieren. Im Synthesizer Lab werden ausgewählte historische Synthesizer im Buckminster Fuller Dome gezeigt und können von den Besuchern ausprobiert werden. Der Dome verwandelt sich in ein Soundlabor – von Techno und House bis zu sphärischen Klängen ist alles möglich! | Eintritt frei

Tag des Offenen Denkmals
(Sonntag, 09. September,13 - 17 Uhr, Altweiler Schlössli, Hauptstrasse 48, Weil am Rhein)

Am Sonntag, 9. September jährt sich der Tag des offenen Denkmals zum 25. Mal und seit 2008 ist Jahr für Jahr das Altweiler Schlössli mit dabei. Immer wieder kommen neue Interessierte, die diesen besonderen Tag nutzen, um sich bei mehreren offenen Denkmälern zu informieren. Aber auch viele Stammgäste nutzen die seltene Gelegenheit, wenn bei dem in privater Hand sich befindenden Anwesen das Tor zum weitläufigen Garten geöffnet ist. Denn immer wieder gibt es neues zu entdecken, wenn der heutige Besitzer Erich Ludin Dokumente und Gegenstände aus dem reichen Fundus seiner Vorfahren ausstellt. Dazu gibt es um 13, 14:30 und 16 Uhr einen kurzen Vortrag über die reichhaltige Geschichte des einst herrschaftlichen Anwesens, die bis ins Jahr 1563 zurückreicht.

Königin und Samurai - Buchvorstellung und Vortrag mit Andrea und Veit Lindau
(Mittwoch, 12. September, 20 Uhr, Haus der Volksbildung Weil am Rhein)

Dieses Buch ist ein Plädoyer für ein neues Level in der Kunst des Liebens. Veit und Andrea Lindau hinterfragen den Mythos der Liebe und zeigen Wege, wie beide Geschlechter aufwachen und in die Kraft kommen können. Es ist möglich, als starke Frau eine Ur-Weiblichkeit zu leben, ohne sich unterzuordnen. Eine Königin führt, anstatt zu manipulieren. Wenn der Mann seine ureigene Mission entdeckt und ihr integer wie ein Samurai folgt, entwickelt er ein neues Standing für sich selbst und der Frau gegenüber.

Indem beide zu einem neuen Selbstverständnis finden, können sie sich – wie Königin und Samurai – auf Augenhöhe begegnen. Sie erkennen sich als Mann und Frau und beginnen einander in ihrer Entwicklung zu dienen.
Eintritt: 15 €, Veranstaltung der Buchhandlung Thalia, Weil am Rhein
www.thalia.de

Die 2 und der mit der Tuba (Musikdonnerstag im TAM)
(Donnerstag, 13. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Beim Zusammentreffen von Andreas Wäldele(Mandoline) und Thomas Bergmann(Gitarre) entsteht eine kurzweilige Mischung aus der folkloreverbundenen Musik Irlands , Serbiens, Frankreichs und Russland, Jazz , Country sowie eigener (sehr willigen) Kompositionen. Dazu gesellt sich eine Tuba, die groove Maschine aus Schweden. Jörgen Welander, der mit seinen Jazzgruppen und seiner Funky Marchingband über langjährige Erfahrung in Jazz-Folk und Groove Musik verfügt. Er verleiht den beiden Bergwäldlern, die sich selbst als “Zart besaitet” bezeichnen, den restlichen Funk(en) Chilli in der Sosse. Die drei Musiker können gleichzeitig auf ein Ausdrucksrepertoire zurückgreifen, das vorzüglich an klassischer Musik geschult ist. Damit bieten sie ein abwechslungsreiches Programm über alle Stilrichtungen hinweg Witzige Titelgebungen wie La Bouillon bis Chicken&Rice und Ironische Anmoderationen in Verbindung mit fantasievollen und Klanglich – groovigen Dramaturgien machen ein Konzert der “Die Zwei und der mit der Tuba” zu einem ( er- ) griffigen Erlebnis.
www.tam-weil.de

Wanderung am Dinkelberg / Schwarzwaldverein
(Donnerstag, 13.September 2018, Treffpunkt um 9.00 Uhr am Rathausplatz in Weil am Rhein)

Die Werktagswanderer gehen von Maulburg über die Letten nach Adelhausen mit einem Hock im Bierhüüsli. Die Wanderzeit beträgt ca. 2 ½ Std. Abfahrt am Bahnhof in Weil am Rhein um 12.32 Uhr. Anmeldungen bis 12.09.2018 bei Hans Görres Tel.: 07621 62011 wegen der Team Card. Gäste sind herzlich willkommen.

Milonga - Tango in den Herbst
(Freitag, 14. September, 21 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)

Tango Argentino im Kesselhaus: inzwischen kann man die argentinische Tanzleidenschaft im Kesselhaus regelmässig geniessen. Musikalisch führt „Captn Dirk“ durch die Nacht.
www.kulturzentrum-kesselhaus.de

175 Jahre Männergesangverein „Eintracht“ 1843 Ötlingen
Eröffnung Jubiläumsausstellung 16.September - 25.November, Dorfstube Ötlingen

Das städtische Museum Dorfstube Ötlingen zeigt ab Sonntag, 16. September 2018, in einer Ausstellung über „Chormusik im Dorf“ Zeugnisse aus 175 Jahren Gesangverein „Eintracht“ 1843 Ötlingen.
Die Ausstellung ist sonntags von 15 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Waffeln der Frau (Kabarett mit Musik)
(Sonntag, 16. September, 19.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)
Sexbombe vs. Heimchen am Herd – ein Kabarett-Liederabend von Marianne Blum

Sexbombe vs. Heimchen am Herd, romantisches Schmachten vs. Versorgungsehe, Essen machen vs. schön saufen – Wer glaubt, der Kabarett-Liederabend von Marianne Blum (Sängerin, Rednerin, Putze) und Marina Gajda (ukrainische Kampfpianistin) ginge nur um Frauen-„Gedöhns“, der liegt falsch. Schliesslich erkennt man schon am Titel des Abends,
dass es um brandaktuelle gesellschaftliche Fragen und Weltpolitik geht. Dass es ausserdem mitreissende Musik, herrlich komische Szenen und frische Waffeln gibt, sei hier nur am Rande erwähnt.
DUELLE, das sind wunderbare Lieder und gnadenlos lustiges Kabarett, staubtrockener Humor und Alkoholexzesse, ganz viel Glamour und etwas Spelunke, auf den Punkt gebracht: zwei Frauen und ein Klavier. Musikalischer Gold-Standard trifft hier auf die kompromisslose Bereitschaft, die Realität so zu sehen, wie sie ist: als einen wirklich guten Witz.
www.tam-weil.de

"Lieselotte bleibt wach" - Bilderbuchkino
(Montag, 17. September, 14.30 Uhr, Stadtbibliothek Weil am Rhein)

Nachts auf Lieselottes Bauernhof: Nachdem die Bäuerin wie jeden Abend allen noch eine Gutenachtgeschichte vorgelesen hat, macht es sich auch Lieselotte in ihrem Stall bequem. Doch sie kann nicht einschlafen. Vielleicht klappt es ja, wenn sie sich zur Bäuerin oder zu den Hühnern kuschelt? Doch die sind alles andere als begeistert. Schliesslich richtet Lieselotte nur Chaos an. Das Bett der Bäuerin kracht zusammen und auch der Hühnerstall ist völlig ramponiert, nachdem Lieselotte versucht hat, sich zu den Hühnern zu legen. Am Ende hat sie alle auf dem Hof wach gemacht. Nach all der Aufregung ist Lieselotte so richtig müde geworden und als der Morgen schon graut, kann sie endlich einschlafen...
Für Kinder ab 3
Der Eintritt ist frei, eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: (07621) 98 14 - 0.

Geschichten von Rittern und Drachen, Reitern und Minnesängern / Grenzenloses Erzählforum
(Dienstag, 18. September, 20 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)

20 Uhr: Auch dieses Mal widmen die Weiler Erzähler den Abend einem ganz besonderen Augustkind, nämlich Richard I. Löwenherz. Deshalb geht es an diesem Dienstag um Sagen von Rittern und Drachen, Reitern und Minnesängern

Die Herbstzeitlosen - Semestereröffnung
(Mittwoch, 19. September, 15 Uhr, Ev. Gemeindehaus Altweil)

Die Herbstzeitlosen laden zum Semesterauftakt und zur Präsentation des neuen Programms ein, bei dem „neue” Herbstzeitlose sehr willkommen sind. Dabei werden die einzelnen Programmpunkte vorgestellt. Ausserdem werden einige Referenten bereits vor Ort sein und sich vorstellen. Im Laufe des bunten Nachmittags besteht die Möglichkeit, sich für bestimmte Veranstaltungen anzumelden. Achtung: Diese Veranstaltung findet aus Platzgründen NICHT im Alten Rathaus statt!

Musikdonnerstag im TAM (Programm nach Ankündigung)
(Donnerstag, 20. September, 20.15 Uhr, Theater am Mühlenrain)

Deyan Sudjic – Ron Arad’s Restless Furniture | Talk (EN)
(Donnerstag, 20. September, 18:30 Uhr, Schaudepot)

Ron Arad gehört zu den einflussreichsten und experimentellsten zeitgenössischen Gestaltern. Deyan Sudjic, Direktor des Design Museum London, ist ein ausgewiesener Kenner seines Werks und hat vielfach über Arads Arbeit publiziert. Gemeinsam mit dem Direktor des Vitra Design Museums, Mateo Kries, diskutiert Sudjic über Ron Arads Werk, seine wichtigsten Entwürfe und seine Bedeutung in der Designgeschichte. | Eintritt frei
www.design-museum.de

Ausbildungsbörse 2018
(Samstag, 22. September, Stadt Weil am Rhein)

Die Vorbereitungen für die 24. Ausbildungsbörse, die am Samstag, den 22. September 2018 in der Zeit von 9 bis 13 Uhr in der Realschule Dreiländereck und im Oberrhein-Gymnasium in Weil am Rhein stattfindet, laufen auf Hochtouren.

Mit der Ausbildungsbörse gibt die Stadt den Schulabgängern aller Schultypen der gesamten Region eine Hilfestellung zur Berufswahl. Die Ausbildungsbörse in Weil am Rhein ist die grösste Börse ihrer Art weit und breit. Rund 2.500 Besucher werden erwartet, um sich von Unternehmen, Behörden und Institutionen informieren zu lassen. Junge Menschen erhalten kompakt wertvolle und gezielte Informationen über ca. 300 verschiedene Ausbildungsberufe sowie Orientierungs- und Entscheidungshilfen. Im gesamten Landkreis Lörrach geniesst diese Veranstaltung einen ausgezeichneten Ruf. 135 Teilnehmer haben sich angemeldet, um ein breit gefächertes Informationsangebot über Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten.

Auch in diesem Jahr wird das erfolgreiche Ma­ga­zin zur Ausbildungsbörse aufgelegt. Das Magazin wird wieder jugend ­ gerecht konzipiert sein und interessante Tipps zur Bewerbung und zur Berufswahl beinhalten. Es wird unser Erscheinungsbild tragen und in einer Auflage von ca. 100.000 Exemplaren verteilt. Alle Haushalte im Landkreis Lör­rach werden mit dieser Printversion versorgt. Zusätzlich werden die weiterführenden Schulen in Weil am Rhein beliefert.

Auf www.weil-am-rhein.de/ausbildungsboerse steht das Ausstellerverzeichnis 2018 zur Verfügung.
Nähere Auskünfte erteilen zudem auch die Stadtverwaltung Weil am Rhein, Sachgebiet Personal, unter der Tel.-Nr. 07621/704-113
oder das Internet www.weil-am-rhein.de/ausbildungsboerse

Historischer Spaziergang auf dem Rehberger-Weg
"24 Stops" Rehberger-Weg
(Sonntag, 23. September, 16 Uhr, Treffpunkt: Vitra Campus, vor Eingang Design Museum)

Um etwas tiefer in die Vielfalt der Umgebung der »24 Stops« am Rehberger-Weg einzutauchen, bieten werden auf Deutsch Expertenführungen zu ausgewählten Themen angeboten: Diesmal werden Weiler Geschichte und Geschichten von Sabine Theil vermittelt. Ende des Spaziergangs ist beim Naturbad Riehen. Die Spaziergänge finden bei jeder Witterung statt.

Preis: 10 € pro Person
Dauer: ca. 2 Stunden
Um Anmeldung wird gebeten.
www.design-museum.de

Stadtführung: Ausflügler, Kirchenbesucher und stille Zecher mit Siegert Kittel
(Sonntag, 23. September, 15 Uhr, Treffpunkt: Kircheneingang ev.Kirche in Altweil)
Stadtführer: Siegert Kittel
Sonntags gehen die Uhren anders – überall, auch in Weil am Rhein. Über viele Jahrhunderte ähnlich hat sich der Sonntagsbrauch inzwischen sehr verändert. Nicht nur der früher übliche Kirchgang ist entfallen... Wie einst und heute in Weil am Rhein der Sonntag ablief, zeigt Siegert Kittel bei seinem Sonntagsspaziergang, garniert mit Sonntagseinsichten aus der Weltliteratur. Die Führung endet beim Vitra-Café, wo es die Möglichkeit gibt, sich einen Sonntagskaffee zu gönnen.

Der kleine König Eselsohr - Freiburger Puppenbühne
(Sonntag, 23. September, 16 Uhr, Kulturzentrum Kesselhaus)

Leider kann sich König Eduard an manch ein gesagtes Wort nicht mehr erinnern: Er hat völlig vergessen, dass er seiner Tochter Arabella versprochen hat, sich Zeit für sie zu nehmen, um mit ihr zu spielen.
Genau auf so eine Gelegenheit hat die wundersame Zauberhexe Walburga gewartet! In einem günstigen Moment lauert sie dem König auf und verwandelt ihn in einen Esel! Als Kasper von dem ganzen Malheur erfährt, macht er sich mit seinem lustigen Hund Bello auf in den Wald. – Wo ist der König?
Eintritt: 7€, für Kinder ab 4 Jahren
Anmeldung unter: 07621 / 79 86 66,
veranstaltung@wufi-weil.de

Sichelhenki
(Sonntag, 23. September, 14-18 Uhr, Landwirtschaftsmuseum Weil am Rhein)

Erntedankfest mit Bewirtung der Landfrauen und Programm
Nach dem einbringen der Ernte wird einer alten Tradition zufolge die Sichel an das Scheunentor gehängt und gefeiert - mit gutem Essen, Musik und Unterhaltung.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.museen-weil.de oder aus der örtlichen Presse.
Bei Fragen wenden Sie sich an das Kulturamt der Stadt Weil am Rhein. Tel: 07621/704416, Email: s.kern@weil-am-rhein.de



Neues aus dem Kulturamt

Stadtbibliothek Weil am Rhein

Wer einen Film beim Kino Kieswerk-Open-Air verpasst hat oder noch einmal sehen möchte, kann die meisten der gezeigten Filme in der Stadtbibliothek ausleihen. "Die göttliche Ordnung", "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri", "Der Wein und der Wind", "The Greatest Showman" und "Das Leben ist ein Fest" sind beispielsweise sowohl als DVD als auch als Blu-ray im Bestand. Noch nicht erhältliche Filme werden nach dem Erscheinungstermin bestellt. DVDs und Blu-rays können 14 Tage entliehen und gegebenenfalls um drei Öffnungstage verlängert werden, wenn sie nicht vorbestellt sind. Die Stadtbibliothek bietet über 4.650 DVDs und über 380 Blu-ray-discs zur Ausleihe an.



Save the date / Kommende Veranstaltungen des Kulturamts

Musik/Konzerte

25.September: Bluesnacht mit den Imperial Crowns / Kulturzentrum Kesselhaus
28.September: Jetsam5 / Kulturzentrum Kesselhaus
06. Oktober: "Markgräfler Musikherbst" mit Hanno Müller-Brachmann / ev.Kirche Altweil
09. Oktober: Bluesnacht mit der Latvian Bluesband / Kulturzentrum Kesselhaus
12. Oktober: Tilo Wachter und Mike Schweizer / Kulturzentrum Kesselhaus
13. Oktober: Inflagranti Vokal / Kulturzentrum Kesselhaus


Kino im Rheincenter 06. September - 12. September 2018

russ. OV: Gogol Strashnaya mest (Gogol - Schreck)
So 17.30 106 Min./FSK erfragen
türk. OV: Gürbüz: Hadi Allaha Emanet
Fr-Mi 19.45;
Fr/Sa auch 22.00 1. Wo./90 Min./FSK erfragen
Vorpremiere: Pettersson und Findus Findus zieht um
So 16.00 82 Min./ab 0 J.
Vorpremiere in 3D: Predator - Upgrade
Mi 20.15 101 Min./FSK erfragen
The Nun
Do-Sa/Mo-Mi 17.30; Do-Di auch 20.15;
Fr/Sa auch 22.30; So 17.50;
Mi 19.45 1. Wo./97 Min./ab 16 J.
OV: The Nun
Mo 19.50 1. Wo./97 Min./ab 16 J.
Das Schönste Mädchen der Welt
Tägl. 15.30/17.45; Do auch 19.45; Fr-Mi auch 20.00;
Sa/So 13.15 1. Wo./103 Min./ab 12 J.
Käpt‘n Sharky
Do-Sa/Mo-Mi 16.00;
Sa/So auch 13.10 2. Wo./78 Min./ab 0 J.
Asphaltgorillas
Tägl. 17.30; Fr/Sa auch 22.45 2. Wo./104 Min./ab 12 J.
Bad Spies
Tägl. 20.15; Fr/Sa auch 22.45 2. Wo./118 Min./ab 16 J.
Safari - Match Me If You Can
Do-Sa/Mo-Mi 17.50 2. Wo./110 Min./ab 12 J.
The Equalizer 2
Do/So 19.45;Fr/Sa 22.15 4. Wo./122 Min./ab 16 J.
Christopher Robin
Tägl. 15.15; Sa/So auch 13.00 4. Wo./105 Min./ab 0 J.
Mission: Impossible - Fallout
Fr/Sa/Di 19.45;
Sa/So auch 13.00 6. Wo./148 Min./ab 12 J.
Hotel Transsilvanien 3 -
Ein Monster Urlaub
Tägl. 15.45/18.00;
Sa/So auch 13.30 8. Wo./98 Min./ab 0 J.
Mamma Mia! Here We Go Again
Tägl. 15.00 8. Wo./115 Min./ab 0 J.
Sneak Preview
Do 21.00 ab 18 J.



Blick über die Grenzen und in die Regio

Salon Mondial - Münchenstein
Popup-Show / Anna Titovets
Vernissage: 13. September, 18 Uhr
Ausstellung: 13.–15. September, jeweils 12–19 Uhr Salon Mondial, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein

Gemäss der Threat Simulation Theory (TST) besteht die Funktion des Träumens evolutionsbiologisch darin, dass wir uns an bedrohliche Situationen gewöhnen. Welchen bedrohlichen Situationen sind wir im Zeitalter der digitalen Technik und von Social Media ausgesetzt? In ihrer Dreitage-Popup-Show geht Atelier Mondial-Gastkünstlerin Anna Titovets aus Moskau in Video-Skulpturen und interaktiven Installationen Fragen des Schlafens und Träumens im 21. Jahrhundert nach.
www.ateliermondial.com

Literaturhaus Basel
«Gun Love» Jennifer Clement, Blas Ulibarri (M), Claudia Jahn (L)
Donnerstag, 13. Sep, 19:00 Uhr
Literaturhaus Basel / Lesung auf Deutsch, Gespräch auf Englisch

Der amerikanischen Autorin Jennifer Clement gelingt mit «Gun Love» ein Stimmungsbild der USA: Mit starken Bildern und rasendem Tempo schreibt sie vom Waffenwahnsinn ihrer Heimat, vom Alltag in einem Trailer Park irgendwo in Florida. Hier wachsen die Kinder mit Pistolen statt Haustieren auf, Schiessübungen immer und überall und sonntags sitzt man beim Gottesdienst mit der geschulterten Schrotflinte in der ersten Reihe. «Clements Sprache ist von mörderischer Kraft, ihr Roman ein auf erschreckende Weise aktuelles Buch.» (The Economist)

In Kooperation mit dem DeutschSchweizer PEN Zentrum
Tickets: CHF 18.-/13.-
www.literaturhaus-basel.ch

Literaturhaus Basel
«Sinfonie en route mit Eva Menasse»
Mittwoch, 19. Sep, 19:00 Uhr
Literaturhaus Basel

Mit Silke Gäng (Mezzosopran) und Mitgliedern des Sinfonieorchester Basel

Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse ist begeisterte Operngängerin und «fasziniert vom der pulsierende Zusammenhang zwischen Sprache und Musik». Für ihre Romane wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Heinrich-Böll-Preis für «Quasikristalle» und dem Österreichischen Buchpreis für «Tiere für Fortgeschrittene». In unserer Reihe mit dem Sinfonieorchester Basel präsentiert sie ihre persönliche Sicht auf die Musik von Gluck, Händel und Vivaldi.

In Kooperation mit dem Sinfonieorchester Basel
Tickets: CHF 30.-/20.-
www.literaturhaus-basel.ch

Zeitenwende 1918/19
Kooperation diverser Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz
30.06.2018 - 03.02.2019

Das Ende des 1. Weltkrieges bringt tiefgreifende Veränderungen in ganz Europa. Am Oberrhein trennen jetzt Grenzkontrollen die Bevölkerung. Frankreich erhält das Elsass zurück, Deutschland wird Republik und die Schweiz zum europäischen Sonderfall. Armut und Krise beherrschen die Zeit, aber ebenso ein atemberaubender Aufbruch in eine neue Zeit und moderne Gesellschaft.

Die Ausstellung gibt einen fundierten Überblick über die Zeitenwende 1918/19 und vergleicht systematisch die Situation am Oberrhein in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Zahlreiche Originale sind auf 400 qm ausgestellt, die Ausstellungstexte zweisprachig in deutscher und französischer Sprache. Dazu erscheint ein zweisprachiger Katalog und ein umfangreiches Rahmenprogramm vertieft die Ausstellungsthemen.

Rund 25 Museen, zwischen Strassburg, Bern und den Vogesen im Bereich des Museums-Pass-Musée, präsentieren das grösste grenzüberschreitende Netz von Ausstellungen zur Zeitenwende 1918/19 in einer europäischen Region. Den Überblick bietet die Ausstellung im Dreiländermuseum, das sich im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz befindet. Die anderen Ausstellungen beleuchten die Zeit aus jeweils einem nationalen, regionalen oder thematischen Blickwinkel.
Informationen unter: www.dreilaendermuseum.eu/de/Ausstellungen/VorschauSonderausstellungen/zeitenwende

Kunsthalle Basel
Sanya Kantarovsky - "Disease of the Eyes"
Bis 11.11.2018

Opulent, launisch, berührend und ironisch richten sich die Gemälde von Sanya Kantarovsky (*1982) auf seltsame Art und Weise direkt ans Publikum. Die Abgebildeten blicken unverschämt (zu Pferd, lässig eine Leiche als Begleitung) oder flehend (während sie, wahrscheinlich verwundet, in einem uferlosen Meer treiben). Es sind übervolle Bilder, die entstanden sind durch die Überlagerung von Farbschichten, von zahlreichen Referenzen, von sanften Hinweisen auf das Zeitgenössische und von den absichtsvollen Bezügen zu den Stilen von Malerinnen und Malern vergangener Zeiten. Man spürt, dass ihr Macher an die Dringlichkeit, aber auch an die Absurdität von Malerei glaubt, wenn er mit Gesten arbeitet, die sich vor Unvollkommenheit und sogar Ungeschicklichkeit nicht zu fürchten scheinen. Sie machen Gefühle wie Entfremdung, Verlegenheit, Intimität und Begierde fast greifbar, indem sie alltägliches, menschliches Melodrama und existenzielle Grausamkeit offenlegen, während sie über sich selbst lachen können und sich gleichzeitig an die Betrachtenden wenden, damit auch sie lachen können. In dieser bisher grössten Ausstellung des in Russland geborenen Künstlers und seiner ersten institutionellen Ausstellung in der Schweiz sind ausschliesslich neue Gemälde und Monotypien zu sehen – gerade die Zusammenhänge zwischen diesen beiden Bildtechniken verraten einiges darüber wie Kantarovsky seine Bilder konstruiert.

Kunsthaus Baselland
Beehave - The honeybee as a source of artistic inspiration
14.09.  - 11.11.2018

Zahlreiche KünstlerInnen der Gegenwart haben in ihrem Werk immer wieder die Honigbiene in den Mittelpunkt ihres Schaffens oder zentraler Werke gestellt, sei es das Tier selbst oder den Honig/Bienenwachs als Produkt. Ausgehend davon wurden und werden gesellschaftsrelevante Themen durch künstlerische Arbeiten entwickelt. Zu nennen sind hier prominente Beispiele wie etwa Joseph Beuys Honigpumpe am Arbeitsplatz, 1977 in Kassel oder etwa Pierre Huyghes Documenta Biotop von 2012. Aber auch für eine junge Generation von KünstlerInnen spielt — gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion und (gefährdete) Rolle der Biene heute und im Austausch mit der Naturwissenschaft — diese wichtige Bestäuberin als zentrales Element innerhalb des Lebenszyklus eine grosse Rolle.

In Kooperation mit der Fundació Joan Miró in Barcelona (dort kuratiert von Martina Millà, Fundació Joan Miró), soll dieses komplexe Thema mit wichtigen Werken aus der zeitgenössischen Kunst im Kunsthaus Baselland vorgestellt und diskutiert werden. Das Projekt verbindet daher sowohl eine umfangreich gedachte Kunstausstellung mit zahlreichen internationalen Positionen als auch ein Symposium zu besagtem Thema.

Beteiligte KünstlerInnen sind u.a.: Brigham Baker, Mirko Baselgia, Joseph Beuys, Björn Braun, Mike Hentz, Sandra Knecht, Jan Kopp, Peter Regli, Boris Rebetez, Joan Miró, Alex Muñoz & Xavi Manzanares, Luis Fernando Ramírez Celis, Philip Wiegard, Toni Serra/Abu Ali, Till Velten und Andrea Wolfensberger.
KuratorIn: Ines Goldbach

Kunstmuseum Basel / Neubau
The music of color / Sam Gilliam, 1967–1973
Bis 30.09.2018

Sam Gilliam (*1933 in Tupelo, Mississippi) zählt zu den wichtigsten Vertretern der Abstrakten Malerei in den USA. Seit 1962 lebt und arbeitet der Künstler in Washington D.C. Seine Werke sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, u.a. Art Institute of Chicago, MoMA (New York), National Gallery of Art und Whitney Museum of Art.
The Music of Color ist die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers in Europa. Dabei rückt mit dem Schwerpunkt auf den Jahren 1967 bis 1973 Gilliams radikalste Schaffensphase in den Mittelpunkt. 1967 begann Sam Gilliam die Serie der Beveled-edge paintings: Er goss Acrylfarbe direkt über die unpräparierte Leinwand und faltete und zerknitterte sie, während die Farbe noch nass war. Anschliessend spannte er die Leinwand auf einen abgeschrägten Keilrahmen, was dem Gemälde eine räumliche, objekthafte Qualität verlieh. Die wichtigste künstlerische Errungenschaft Gilliams ist die 1968 begonnene Serie der Drape paintings. Hier bearbeitete er die Leinwand in derselben Weise wie für die Beveled-edge paintings, mit dem Unterschied, dass er die Gemälde vom Keilrahmen befreite. Im Gegensatz zum Staffeleibild, das in der Regel unabhängig von seinem Kontext funktioniert, beziehen die Drape paintings den Ausstellungsraum performativ mit ein, da sie je nach Raumsituation unterschiedlich installiert werden können. Gilliams Arbeiten der Jahre 1967–1973 zeichnen sich durch ihre Monumentalität und ihre expressive Farbigkeit aus. Die Leinwand wird zum Träger von Spuren des Produktionsprozesses und stellt dabei ihre eigene Materialität zur Schau. The Music of Color thematisiert auch die politische und historische Dimension von Gilliams Werk. Auch wenn sich der Künstler selbst nur selten zu politischen Fragen äussert, verweisen die Werke der sogenannten Martin Luther King-Serie und Jail Jungle auf die Rassenunruhen 1968 und auf die stark polarisierte Diskussion um Black Art und Abstrakte Malerei in den USA der 1960er und 1970er Jahre.
Das Kunstmuseum Basel zeigt 45 hochkarätige Werke aus öffentlichen und privaten Sammlungen aus Europa und den USA.

Kunstmuseum Basel / Hauptbau
Antoni Clavé
05.09.2018–03.02.2019

Der Katalane Antoni Clavé (1913-2005) zählt in der Nachkriegszeit zu den bedeutendsten spanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seit 1939 in Frankreich lebend basierte seine Kunst auf handwerklichem Geschick und einer ausgeprägten Experimentierfreude im Umgang und in der Kombination verschiedener Techniken-Malerei, Zeichnung, Collage, Druckgrafik. In den 1950er Jahren erfuhr sein Schaffen, das sich mehr und mehr dem Ungegenständlichen annäherte, in Frankreich eine grosse Wertschätzung. In dieser Zeit entwickelt auch Karl Im Obersteg eine späte Liebe zu der stark von der Farbe geprägten Malerei des Spaniers.
In der Sammlung Im Obersteg ist Clavé mit sieben Gemälden, einer filigranen Skulptur aus Blei sowie sieben kleinformatigen Arbeiten auf Papier erstaunlich prominent vertreten.

Fondation Beyeler
Balthus
Bis 01.01.2019

Balthus (1908–2001) zählt zu den letzten grossen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive in der Fondation Beyeler vereint zahlreiche bedeutende Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen dieses legendären Künstlers und reflektiert seine vieldeutigen Bildinszenierungen. In seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken treffen Gegensätze zusammen, die Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.

Die Fondation Beyeler in Riehen/Basel widmet dem legendären Künstler Balthus, mit vollem Namen Balthasar K³ossowski de Rola (1908–2001), eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Es ist die erste zu Balthus in einem Schweizer Museum seit zehn Jahren und die erste umfangreiche Präsentation seines Schaffens in der deutschsprachigen Schweiz überhaupt.

Von Balthusʼ späten Kindheitsjahren in Bern, Genf und Beatenberg über seine Heirat mit der Schweizerin Antoinette de Watteville und die gemeinsamen Aufenthalte in der französischen wie auch der deutschen Schweiz bis hin zu den letzten Jahrzehnten seines Lebens im alpinen Rossinière bestand fortwährend eine enge Beziehung des Künstlers zur Schweiz.

Balthus zählt zu den grossen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts und erweist sich dabei als einer der singulärsten. In seinem vielschichtigen und facettenreichen Schaffen, das ebenso Verehrung wie Ablehnung erfährt, verfolgte Balthus einen künstlerischen Weg, der alternativ, ja geradezu entgegengesetzt zu den Strömungen der modernen Avantgarden verlief. In dieser Abkehr bezieht sich der exzentrische Maler auf eine Vielzahl kunsthistorischer Traditionen und Vorläufer. In seiner beinahe als „postmodern“ zu beschreibenden Distanzierung von der Moderne entwickelte er jedoch zugleich seine ganz eigene Form von Avantgarde, die heute umso aktueller erscheint.

Den Ausgangspunkt für die Ausstellung in der Fondation Beyeler markiert Balthusʼ monumentales Meisterwerk Passage du Commerce-Saint-André von 1952–1954, das sich seit längerer Zeit als Dauerleihgabe im Museum befindet. In diesem rätselhaften Gemälde verdichtet sich in besonderem Masse Balthusʼ intensive Beschäftigung mit räumlichen wie zeitlichen Dimensionen im Bild und deren Verhältnis zu Figur und Objekt. Ausgehend von diesem Aspekt, wird die Ausstellung rund 50 zentrale Gemälde des Künstlers aus sämtlichen Schaffensphasen vereinigen. In dieser Perspektive sollen auch Balthusʼ teilweise provokanten Strategien der bildlichen Inszenierung und damit nicht zuletzt die Ironie und Abgründigkeit seiner Kunst beleuchtet werden. So treffen in seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken Gegensätze aufeinander, indem sich Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.

Die Ausstellung in der Fondation Beyeler, die mit grosszügiger Unterstützung der Familie des Künstlers realisiert wird, wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator, und Michiko Kono, Associate Curator, kuratiert. Als zweite Station wird die Ausstellung im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid gezeigt.

Museum Tinguely Basel
Too early to panic. Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger
Bis 23.09. 2018

Aus invasiven Pflanzen, verwilderten Fingernägeln, behaartem Plastik, gesammelten Tränen, dicken Eiern und wachsenden Kunstdüngerkristallen, richten die Schweizer Künstler Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger im Museum Tinguely ein dreiteiliges Wunderkammer-Labyrinth zwischen Natur und Künstlichkeit ein. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, über 25 Jahre ihres künstlerischen Universums zu entdecken, an ihren poetischen Transformationen von Werdendem, Wucherndem und Chaotischem teilzuhaben und selbst aktiv zu werden.

Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler
(Täglich an zwei Zeitpunkten)
Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de



Kultur entlang der Linie 8

Theater Basel
www.theater-basel.ch

Sommerpause
Eröffnung Spielzeit 2018/2019
Donnerstag, 13.September 2018

Grosse Bühne:
König Arthur / Semioper von Henry Purcell und John Dryden - Premiere
Donnerstag, 13.September, 19.30 Uhr
Weitere Termine: 15.09., 27.09., 29.09. jew.19.30 Uhr und 23.09., 18.30 Uhr

Pelléas et Mélisande / Oper von Claude Debussy - Premiere
Freitag, 28. September, 18.30 Uhr
Weiterer Termin: 30.09., 18.30 Uhr



Kunst und Ausstellungen in Weil am Rhein

Atelier Scheune20 in Haltingen
Offenes Atelier 2018
06.Oktober 2018, Kleine Dorfstrasse 20, Weil am Rhein - Haltingen

Ulrich Wössner öffnet sein Atelier Scheune20 mit einigen neuen Objekten jeweils wieder am 1. Samstag der Monate Juli bis Oktober von 14 – 17 Uhr für Interessierte.
Ausserdem gibt es erstmals Einblick in eine ‚Wunderkammer‘, die im Sinne der ‚Kuriositätenkabinette‘ der Spätrenaissance und des Barock eine Sammlung von nicht mehr alltäglichen, musealen oder kuriosen Gegenständen zeigt.
Im malerischen Hof des Anwesens kann bei einer Tasse Kaffee über das Gesehene nachsinniert werden.
Ulrich Wössner ist auch ausstellender Künstler bei der

Kulturnacht Laufenburg
Samstag / Sonntag, 8./9.September 2018
Die Kulturnacht Laufenburg findet 2018 bereits zum 14. Mal statt. Die Besucher erwartet auch in diesem Jahr ein Feuerwerk der Kunst und Kultur in Laufenburg (Baden) und Laufenburg (Schweiz).
www.kulturnachtlaufenburg.com

Vitra Design Museum Gallery
Christien Meindertsma / Beyond the Surface
Bis 20.01.2019

Mit »Christien Meindertsma: Beyond the Surface« zeigt das Vitra Design Museum
in seiner Gallery bis zum 20. Januar 2019 die erste Einzelausstellung der niederländischen Designerin ausserhalb ihres Heimatlandes. Für Christien Meindertsma ist die Produktgestaltung nur ein kleiner Teil des gesamten Designprozesses. In ihrer einzigartigen Herangehensweise erforscht sie die Mechanismen moderner Industrieproduktion und unternimmt dabei Expeditionen in Fabriken, leistet akribische
Detektivarbeit auf Müllhalden und in Werkstätten und befragt mit unstillbarem Wissensdurst die Protagonisten dieser Reisen. Die Ausstellung konzentriert sich auf Meindertsmas Arbeit mit Materialien wie neuer und recycelter Wolle, Flachs und Schlacke aus der Haushaltsmüllverbrennung. Gezeigt werden Projekte wie »One Sheep Sweater« (2010) – bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover produzierte – oder der »Flax Chair« (2015), ein nachhaltiges, innovatives Möbelstück aus dem inzwischen selten gewordenen Werkstoff Flachs, das mit dem New Material Award (2016) und dem Dutch Design Award (2016) ausgezeichnet wurde.

Vitra Schaudepot
Ron Arad: "Yes to the Uncommon!"
Bis 14.10.2018,

Readymades aus alten Autositzen, innovative Karbonfasermöbel, handgeschweisste Stahlmöbel und skulpturale Serienprodukte: Die Entwürfe des weltweit bekannten Designers Ron Arad sprengen die Grenzen des Konventionellen. Mit der Einzelausstellung »Ron Arad: Yes to the Uncommon! « im Vitra Schaudepot gibt das Vitra Design Museum einen Überblick über sein breit gefächertes Werk.

Vitra Design Museum
Night Fever - Design und Clubkultur 1960 und heute
Noch bis 09.09.2018

Nachtclubs und Diskotheken sind Epizentren der Popkultur. Seit den 1960er Jahren versammelten sich hier Avantgarden, die gesellschaftliche Normen infrage stellten und andere Ebenen der Wirklichkeit erkundeten. Viele Clubs wurden so zu Gesamtkunstwerken, bei denen sich Innenarchitektur und Möbeldesign, Druckgrafik und Kunst, Licht und Musik, Mode und Performance auf einzigartige Weise verbanden. »Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute« ist die erste umfassende Ausstellung zur Design- und Kulturgeschichte des Nachtclubs. Die in der Ausstellung präsentierten Beispiele reichen von italienischen Clubs der 1960er Jahre, die von Vertretern des Radical Design geschaffen wurden, bis hin zum legendären Studio 54, in dem Andy Warhol Stammgast war – vom Palladium in New York, das von Arata Isozaki entworfen wurde, bis hin zu den Konzepten von OMA für ein neues Ministry of Sound in London. Neben Filmen und historischen Aufnahmen, Postern und Mode umfasst die Ausstellung Musik, Licht- und Rauminstallationen, die den Besucher auf eine faszinierende Reise durch Subkulturen und Glitzerwelten führen – auf der Suche nach der Nacht, die niemals endet.

Kommende Ausstellung:
Vitra Design Museum
Victor Papanek: The Politics of Design
29.09.2018 – 10.03.2019 Ausstellungseröffnung: 28.09.2018, 19 Uhr

Mit der Ausstellung »Victor Papanek: The Politics of Design« präsentiert das Vitra Design Museum vom 29. September 2018 bis zum 10. März 2019 die erste grosse Retrospektive über den Designer, Autor und Aktivisten Victor J. Papanek (1923–1998). Papanek war seit den 1960er Jahren einer der wichtigsten Vordenker eines sozial und ökologisch orientierten Designansatzes. Sein Schlüsselwerk »Design for the Real World« (1971) gilt bis heute als das meistgelesene Buch über Design, das jemals veröffentlicht wurde. Papanek plädiert darin für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – Themen, die im heutigen Design aktueller denn je sind. Die Ausstellung umfasst hochkarätige, teilweise nie gezeigte Exponate wie Zeichnungen, Objekte, Filmdokumente, Manuskripte und Druckgrafik. Ergänzend werden Werke von Zeitgenossen Papaneks der 1960er bis 1980er Jahre gezeigt, darunter George Nelson, Richard Buckminster Fuller, Marshall McLuhan und der Radical-DesignInitiative »Global Tools«. Zeitgenössische Werke aus den Bereichen Critical Design und Social Design veranschaulichen Papaneks nachhaltigen Einfluss auf das heutige Design.

Vitra Design Museum

Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung
Schaudepot

Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
info@design-museum.de

Kommende Ausstellung:
Galerie Stahlberger
"Zwei Länder - Gleiche Orte / Rosa Lachenmeier und Patrick Luetzelschwab
05.10. - 16.12. 2018, Vernissage: Freitag, 05. Oktober 2018
21.10.2018, 15 Uhr: Künstlergespräch mit Tonio Passlick
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag: 16-18 Uhr, oder nach Vereinbarung
www.galerie-stahlberger.de

Galerie Hanemann
Gemälde- und Skulpturenausstellung von 20 verschiedenen Künstlern
Galerie Hanemann, Dorfstrasse 107, Weil am Rhein / Ötlingen
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 h, Sa u. So 13-18 h
www.kunstdruckwerkstatt.de

Kommende Ausstellung:
Galerie Stapflehus
Christoph Màdico Bosch „Kegelbahn - experimentelle Fotografie, Sound und Installation“
28.09. - 04.11.2018

Mit Christoph Màdico-Bosch konnte der Kunstverein einen in der Region schon bekannten Künstler für eine Einzelausstellung gewinnen.
Christoph Màdico-Bosch, Jahrgang 1968, heute in Rheinfelden/Bd. lebend, studierte von 1993 bis 1998 in England, Central St. Martins School of Art & Design und Winchester School of Art, Barcelona/Winchester.
Der Titel seiner Ausstellung lautet „Kegelbahn“. Gezeigt werden experimentelle Fotografien,
Sound und Installation.
Öffnungszeiten: Sa 15 – 18 Uhr, So 14 – 18 Uhr, Städtische Galerie Stapflehus
www.stapflehus.de

Kommende Ausstellung:
Galerie Underground
"Gedankenverloren" Karlheinz Scherer und Peter Bosshart
28.10.2018
Die Galerie Underground zeigt Bilder von Karlheinz Scherer (1929-2008) zusammen mit Bildern von Peter Bosshart. Diese zwei Maler-Persönlichkeiten verband eine lang- jährige Künstler-Freundschaft. Beide Künstler und deren Werke unter dem Titel "GEDANKENVERLOREN" auszustellen ist sicher für die interessierte Kunstwelt, ein Ereignis, auf das man sich sehr freuen kann. Opening am Sonntag den 28. Oktober 2018.

Kommende Ausstellung
Textilmuseum
Genug Stoff für Neues?!? - Zeitenwende in Friedlingen / Sonderausstellung
04.11.2018 - 07.07.2019, Ausstellungseröffnung: 04.November 2018, 11.15 Uhr

Friedlingen liegt direkt an der Grenze zur Schweiz und mit dem Kriegsende nun auch an der Grenze zu Frankreich. Die Sonderausstellung "Genug Stoff für Neues!?!" beleuchtet die wirtschaftlichen Bedingungen der Weiler Textilindustrie nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt auf, wie sich die ansässigen Firmen in der unstabilen Zeit und mit der neuen politischen (Grenz-)Lage zu behaupten versuchen. In genau diese Zeit fällt die Ansiedlung der schweizerischen Seidenweberei Robert Schwarzenbach in Weil-Friedlingen 1923. Der Ausbau des Basler Rheinhafens und der Bau des Kraftwerks in Kembs sind ebenfalls politisch bedingt und führen zu Auswirkungen für die ansässige Industrie und den Stadtteil.

Öffnungszeiten: Jeden 1. Sonntag im Monat, 14.00-17.00 Uhr und bei Wochenendver-anstaltungen.

Informationen unter: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Frau Simone Kern, Tel: 07621/704416 oder per Email an s.kern@weil-am-rhein.de

Kommende Ausstellung:
Museum am Lindenplatz
Zeitenwende - Leben im Umbruch
21.10.2018 - 21.07.2019, Ausstellungseröffnung: 21.Oktober 2018

Nicht nur der Erste Weltkrieg selbst, sondern auch dessen Ende stellte die Weiler vor enorme Herausforderungen. Die Männer waren teilweise noch in Gefangenschaft. Von den Rückkehrern waren die meisten physisch oder psychisch schwer angeschlagen. Es herrschte Hungersnot. Manche Weiler mussten ihren Hof oder Handwerksbetrieb verkaufen. Für viele Ausgewiesene und Flüchtige aus dem Elsass war Weil das nächste Ziel. Einer der ersten, der an die Tür des Pfarrers klopfte war der Lehrer Karl Tschamber. Es folgten noch weitere Menschen aus dem Elsass. Die Ausstellung erzählt vom Weiler Leben im Umbruch bis in die 1920er Jahre.
Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: b.brutscher@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de

Dorfstube Ötlingen
"Aus dem Markgräflerland" Max Laeuger / Zeichnungen
Bis 09.09.2018 (Eintritt frei)

Max Laeuger 1864 in Lörrach geboren, 1952 da verstorben.
Er war ein vielseitiger Künstler, bekannt wurde er durch seine Werke in Keramik, Glasmalereien, Architektur, Innenausbauten, Gartenarchitektur und Gartenkunst.
Die Ausstellung Im Markgräflerland zeigt weniger bekannte Zeichnungen, Aquarelle und Skizzen. Diese stehen in Bezug zu seiner heimatlichen Umgebung.

Öffnungszeiten: Ab März jeden Sonntag 15-17 Uhr, Informationen zu Sonderausstellungen und Sonderführungen: Fritz Güthlin Tel. Nr. 07621/ 6 18 77oder cerff.monika@web.de

Parallel zu dieser Ausstellung findet in Kandern in der Galerie Robert Keller eine
Max Laeuger-Ausstellung mit dem Titel" Frauen und Landschaften" - Arbeiten auf Papier ebenfalls bis 09. September 2018 statt.

Kommende Ausstellung
Dorfstube Ötlingen
175 Jahre Männergesangverein „Eintracht“ 1843 Ötlingen / Jubiläumsausstellung
16. 09. - 25.11.2018
Das städtische Museum Dorfstube Ötlingen zeigt ab Sonntag, 16. September 2018, in einer Ausstellung über „Chormusik im Dorf“ Zeugnisse aus 175 Jahren Gesangverein „Eintracht“ 1843 Ötlingen.
Die Ausstellung ist sonntags von 15 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil
Dauerausstellung
Wieder geöffnet April bis Oktober 2018

Das 1990 eröffnete Landwirtschaftsmuseum würdigt den neben der Textilindustrie wichtigsten Erwerbszweig in der Geschichte der Stadt Weil am Rhein. Bis um die Jahrhundertwende war die Landwirtschaft die Erwerbsgrundlage der Weiler Bevölkerung. Neben Viehzucht und Milchwirtschaft war der Anbau von Obst und Gemüse für die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe sehr einträglich. Die Produkte fanden auf den Basler Märkten ihre Abnehmer.
Das Museum ist in einer über 200 Jahre alten Scheune untergebracht, die den ursprünglichen Dorfcharakter des Altweiler Stadtteils widerspiegelt. Bei der Renovierung der Scheune wurde die für landwirtschaftliche Gebäude typische Aufteilung in Tenne, Futtergang und Stall erhalten, eine Holztreppe führt zu den oberen beiden Tennen Böden, die ebenfalls als Ausstellungsraum genutzt werden. Die Exponate, die von Weiler Scheunen und landwirtschaftlichen Gehöften stammen, sind in authentischer Umgebung ausgestellt und dokumentieren das ländliche Arbeits- und Alltagsleben in Weil am Rhein im 19. Jahrhundert: Kutschen für die Herrschaft, die "Schürki-Karre" der Marktfrauen, Flachsbrechen oder Rennle (die den Spreu vom Weizen trennen), "Milch-Satten", Pflug-Dioramen und ein Dreschplatz mit zahlreichen Gerätschaften.
Viele Exponate werden von grossformatigen Fotos der Jahrhundertwende begleitet, die die damaligen Arbeitsabläufe aufzeigen. Prunkstück der Sammlung sind die rund 50 Emailschilder aus der Agrarwerbung von Anno dazumal.
Öffnungszeiten: Sonntags von 14 - 18 Uhr
Führungen und Sonderöffnungen nach Vereinbarung
Adresse Museum:
Landwirtschaftsmuseum Altweil, Bläsiring 10, 79576 Weil am Rhein; www.museen-weil.de

Info: Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Kontakt: s.kern@weil-am-rhein.de, www.museen-weil.de Tel: 07621/704-416

Elisabeth Veith und Gabi Moll: Collagen und Gemälde
(Temporäre Ausstellung im Kulturcafé Kesselhaus)




Mit herzlichen Grüssen

Ute Keilbach



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Ute Keilbach
Städtisches Kulturamt
Humboldtstr.2
79576 Weil am Rhein
Tel. 07621/ 704-412
Fax.07621/ 704-55412
Mail:u.keilbach@weil-am-rhein.de
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