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Glaskunst in Kaysersberg und Sélestat Autor: Peter Obrist
Bearbeitet: 23.09.2017 durch HN
  • PROGRAMM

    • Datum: Freitag, 27. Oktober 2017

    • Besammlung: 07.45h, Abfahrt pünktlich um 08.00 Uhr

    • Treffpunkt: Bushalt Meret Oppenheim-Str. hinter dem Bahnhof

    • Rückkehr: 18.30h Basel

    • Reiseleitung: Daniel Braun und Peter Obrist

    • Teilnehmerzahl: maximal 58 Personen

    • Kosten: CHF 95.00

    • Anmeldeschluss: Mittwoch, 18. Oktober 2017





'->Anmeldung Glaskunst Kaysersberg'

Anmeldeschluss:
Mittwoch, 18. Oktober 2017



AUSSCHREIBUNG: WAS ERWARTET UNS?

  • Vorbemerkungen:
    Aufmerksame Leserinnen und Leser monieren mit Recht, dass in der Gazette vom Februar der Titel für diesen Anlass noch ein anderer war. Weil aber mit dem Saurier- und dem Müllmuseum schon ein Schweizer Ausflug geplant war, versuchten wir das Thema „Moderne Kirchenfenster“ ins Elsass zu verlegen. Das war allerdings nicht so einfach, weil man hier viel weitere Wege gehen respektive fahren muss als im Jura.

    Ziele des Ausflugs:
    Der Ausflug nach Kaysersberg und Schlettstadt hat darum andere Ziele:
    Er will uns das Handwerk der Glasmalerei näherbringen und am Beispiel der Eglise St. Georges in Schlettstadt alte und neue Glaskunst einander gegenüber stellen.
    „Moderne Kirchenfenster im Jura ... und im angrenzenden Elsass“ könnte aber in ein zukünftiges Jahresprogramm aufgenommen werden.

    Geschichtliches:
    Als erste Blütezeit der Glamalerei gilt die Epoche der Gotik. Weil die Glasmacher des Mittelalters aber noch nicht in der Lage waren, grössere Flächen so abzukühlen, dass das Glas nicht riss, stellten sie kleine Glasscheiben her, die sie mit Bleiruten zusammensetzten.Indem sie unterschiedlich gefärbte Glasstücke verwendeten, schufen sie mit diesen Bildfenstern eine eigene Kunstform, die sich bis heute behauptet hat.

    Das heutige Atelier von Hubert Kempf in Kaysersberg
    Atelier Kempf in Kaysersberg


    Die Bleiverglasung und andere Techniken lernen wir im Atelier von Hubert Kempf in Kaysersberg kennen, wo seit bald vierzig Jahren alte Glasfenster restauriert oder neue Kunstwerke kreiert werden.
    Die begrenzten Platzverhältnisse im Atelier zwingen uns, die Reisegesellschaft in zwei Gruppen mit dem gleichen Programm aufzuteilen: Während sich die einen in die Kunst der Glasmalerei einführen lassen, streifen die andern auf eigene Faust durch das Museum Albert Schweitzer, das bloss einen Steinwurf entfernt ist. Ebenfalls an der Rue du Général de Gaulle steht das Restaurant Hassenforder, wo der Kaffee und die Gipfeli auf uns warten.

    Mittagessen:
    Hotel-Restaurant Aux Armes de France


    Fürs Mittagessen haben wir eine noble Adresse ausgesucht: „Aux Armes de France“ in Ammerschwihr. Dem Anlass und der Jahreszeit entsprechend verwöhnt uns der Küchenchef mit einem Choucroute alsacienne.

    Schlettstadt oder Célestat: Glassscheiben aus verschiedenen Jahrhunderten
    Kirche St. Georg in Schlettstadt


    Schlettstadt steht ein wenig im Schatten der „übermächtigen“ Touristenattraktionen Colmar und Strassburg. Gerade deshalb geht unsere Reise in diese alte Humanistenstadt, die für ihre gleichnamige Bibliothek bekannt ist.
    In der Kirche Sankt Georg leuchten dem Besucher Glasscheiben aus verschiedenen Jahrhunderten entgegen. Die mittelalterlichen Kirchenfenster fertigten verschiedene Glaskünstler nach den Entwürfen von Jean de Westhus an, der zwischen 1423 und 1452 dort als Pfarrer wirkte. Für die neuen Scheiben zeichnete der bekannte Pariser Glaskünstler und Designer Max Ingrand verantwortlich, der in den 1960er Jahren die schwierige Aufgabe übernahm, die im 2. Weltkrieg zerstörten Bildtafeln zu ersetzen und auf die alten Glasfenster abzustimmen.

    JA, und der Weihnachtsbaum!
    Wo der Weihnachtsbaum her kommt!


    Während die eine Hälfte der Elsass-Freunde ihr neu erworbenes Wissen an den mittelalterlichen und den modernen Glasfenstern im Chor der Sankt Georgs-Kirche überprüft, folgt die andere Hälfte dem bekannten Elsässer Historiker Gabriel Braeuner zu weiteren architektonischen Trouvaillen seiner Heimatstadt. Von der Jahreszeit her wohl noch etwas zu früh dürfte es für eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt sein: den ersten dekorierten Weihnachtsbaum. Schlettstadt beansprucht nämlich die „Erfindung“ dieses christlichen Brauches für sich.
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