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Aadie zämme Autor: Jürg Burkhardt
Bearbeitet: 18.04.2014 durch HN
(Text aus der Gazette Nr. 100)

Me wills kuum glaube, wie schnäll doch d' Zyt vergoot!
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Im März 2001 ist mit der Nummer 70 unsere Elsass-Gazette zum ersten Mal im neuen Kleid erschienen; die Nummer, mit der ich die Verantwortung für deren Inhalt übernommen habe. Und nun liegt bereits die Nummer 100 - eine kleine Jubiläumsausgabe - in Ihren Händen!


In all diesen Jahren habe ich versucht, der mir selber gestellten Aufgabe gerecht zu werden und die Ziele des Vereins hochzuhalten: die Vertiefung der Kenntnisse des Elsass und - inzwischen zu einem regional verankerten Verein geworden - auch der badischen Nachbarschaft und der Nordwest-Schweiz.

Ich habe nie aufgeschrieben, wieviele Stunden meiner "Freizeit" ich dafür geopfert habe! Wobei, wenn ich ehrlich sein will, dies für mich überhaupt kein Opfer war; höchstens, dass mir diese Stunden an der frei für mich und mein Privatleben verfügbaren Zeit abgegangen sind.

Meine Devise lautete: Wenn schon, denn schon! Und so sind in dieser Zeit zusammengezählt auf rund 1'400 Seiten über 800 Artikel verfasst und über 100 Anlässe ausgeschrieben worden. Über 800 Abbildungen haben versucht, diese Texte auch optisch anschaulich zu machen und Sie zu animieren, sich mit unserem Verein, unserer Region, dem Elsass und dem Markgräflerland zu befassen und das Gespräch mit den Einwohnern zu suchen oder zu vertiefen.
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Es ist mir ein grosses Bedürfnis, all denjenigen Menschen, die mir bei der Gestaltung der Gazette als Ganzes oder durch die Zurverfügungstellung von eigenen oder überarbeiteten Beiträgen und Aufnahmen von den verschiedenen Anlässen mitgeholfen haben, ganz herzlich Dankeschön zu sagen. Ohne sie hätte ich keine Chance gehabt!

Dass wir damit auch viele offene Türen gefunden haben, ist mir bei den Rekognoszierungsfahrten etliche Male bewusst worden, wenn ich, nachdem ich mich bei möglichen Partnern vorgestellt habe, die folgende Antwort bekam: "Ah, si sinn der, wu die scheen Gazette macht, si leijt gràd uff unserem Pupitre". Oder wenn man mich fragte, woher ich die schönen Bilder hätte. Einmal getraute ich mich nicht, darauf eine Antwort zu geben, denn ich hatte das angesprochene Bild auf der Homepage dieser Organisation gefunden! Oder wenn man attestierte, wir wüssten ja mehr, als sie selber! Das waren die vielen kleinen Aufsteller, die mich motiviert haben, möglichst jedes Mal eine noch informativere Gazette zu gestalten.

Es ist für mich sehr wichtig, dass unsere Freunde ennet der Grenzen wissen, dass sie in Basel und Umgebung auf die Unterstützung von immerhin rund 500 Elsass-Freunden zählen dürfen.

Nun ist es ja so, dass es beinahe 1½ Jahre her ist, dass ich meine Verantwortung für die Vereinsleitung in neue Hände legen durfte und so war es für mich ein logischer Entscheid, jetzt auch die Verantwortung für die Elsass-Gazette mit dieser Nummer in neue Hände zu legen. Dies ist mir umso leichter gefallen, als ich in der Person von Regula Adam ein Vereinsmitglied dazu begeistern konnte, diese Aufgabe zu übernehmen. Kommt dazu, dass Regula solche Aufgaben - im Gegensatz zu mir, der ich ein leidlicher Amateur geblieben bin - fast schon professionell für andere Organisationen gelöst hat und somit die allerbesten Voraussetzungen für eine weiterhin lesenswerte Gazette mitbringt. Sie wird zudem auf die wertvolle Unterstützung eines meiner persönlichen Freunde, Dr. Hans-Jörg Renk, ebenfalls Vereinsmitglied und seines Zeichens Historiker, zählen können.

So verabschiede ich mich von Ihnen und freue mich darauf, ihnen auf der einen oder anderen Veranstaltung als 'gewöhnliches' Mitglied wieder zu begegnen. Wenn ich diesen Abschied mit dem folgenden Bild unterstreiche, so denke ich an eine der unvergesslichen Nummern aus Emils erstem Programm, wo auch er sich aus dem Fenster gelehnt hat, und seine nähere und weitere Umgebung in seiner unnachahmlichen Weise kommentiert hat. Ich lehne mich auch aus einem Fenster, lehne mich aber nicht zurück!

Die neue Zeitrechnung hält für mich auch neue Aufgaben bereit.
Einige unter Ihnen werden sich noch an die gemütlichen Treffen im Vereinssekretariat erinnern, wo ich von meinen Abenteuern und Erlebnissen auf fremden Erdteilen erzählen durfte. In der Zwischenzeit habe ich einige dieser Erinnerungen in Büchern niedergeschrieben und mit den eigenen Fotos untermalt. Möchte sich jemand zutrauen, sich zumindest auf diesem Weg ausserhalb der Region zu begeben und sich diese Berichte als Lektüre aufs Nachttischlein zu legen, so darf er sich ungeniert bei mir melden. Sie werden an anderer Stelle in dieser Gazette eine Aufstellung, der noch - allerdings nur in ganz wenigen Exemplaren - verfügbaren Bände vorfinden.

Aadie - au revoir und auf Wiedersehen

Ihr

Jürg Burkhardt
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