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Rückblick auf den literarischen Abend 2008 Autor: Jürg Burkhardt
Bearbeitet: 18.04.2014 durch HN
Der 7. Literarische Abend im Kleinen Klingental

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Ruth Banderet konnte am kühlen Abend des16. Oktober eine interessierte Hörerschaft im stimmungsvollen Refektorium des ehemaligen Frauenklosters begrüssen, die jedoch noch einiges Mehr an Zuhörern ertragen hätte. Wie immer galt auch hier: "les absents ont tort", dessen waren sich am Ende alle Anwesenden einig. RB bewies mit der Wahl der heutigen Referenten ein wahrlich goldenes Händchen, denn vielseitiger konnte sich das Programm kaum präsentieren.

Aus dem weit entfernten Pfulgriesheim, der Heimat des Flàmmekueche, kam der Vertreter des Elsass, René Egles, und begeisterte mit seinen auf der Gitarre begleiteten poetischen, fast honigsüss eingänglichen Chansons, seinen Liebeserklärungen an die Heimatstadt Strassburg und seinen, den jungen Menschen gewidmeten Texten. Kein Wunder war er jahrelang als Botschafter der elsässischen Muttersprache durch das Elsass und das benachbarte Baden unterwegs. Höchste Zeit, dass er auch wieder einmal den Weg in die Schweiz fand! Bald einmal wurde es den Zuhörern richtig warm ums Herz!

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Auf der anderen Seite standen die beiden Interpreten der deutschen Sprachregion. Aus dem Markgräflerland kam, als Première für die Schweiz, der Freiburger Stefan Pflaum aus Freiburg i.Br. - einer der wohl begabtesten Wortspieler unseres Nachbarlandes - zu uns nach Basel. Er begleitete seine eigenen Lieder virtuos auf der Handharmonika. Ein ganz besonderes Hörvergnügen waren aber seine Gedichte, wahre Wasserfälle von Wortkombinationen, welche die Zuhörer nicht nur forderten, sondern regelrecht begeisterten.

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Keineswegs verstecken musste sich der Basler Beitrag von Markus Heiniger aus Biel-Benken, der sich selbst am Klavier begleitete. Seine humorvollen Lieder, manches Mal als Blues vorgetragen, waren die modernsten Märchen. Man denke nur an das Krokodil, das "Basel am Nil" besuchte oder dann auch seine Liebeserklärungen an die Dialekte, die so viel mehr auszudrücken vermögen als die reine Schriftsprache.

Nicht zuletzt führten auch der offerierte Speckgugelhopf und der Riesling-Sylvaner aus Aesch/BL von Stefan Goldiger, unserem Gastgeber dazu, dass der Abend einmal mehr zu einem genussvollen Anlass wurde. Es wäre zu wünschen, dass dieser Abend, den RB zusammen mit Werner Schwarzwälder so sicher organisierten, in Zukunft wieder auf ein grösseres Echo stossen würden, verdient hätten es alle!

Jürg Burkhardt



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