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Marché, Manger, Musée Autor: Daniel Braun
Bearbeitet: 25.03.2015 durch HN
Datum: Samstag, 09. April 2011
Besammlung / Abfahrt: 08.15, Abfahrt 08.30
Treffpunkt: Bushalt Meret Oppenheimstrasse, Basel (Gundeli)
Rückkehr: ca. 17.45 Uhr Meret Oppenheimstrasse Basel
Teilnehmerzahl: 30 – 50 Personen
Reiseleitung: Ursula Schmitt / Daniel Braun
Kosten: CHF 90.00 / € 72.00

Anmeldefrist: Montag, 14. März 2011

Hier geht es zum Anmeldebogen: '-> Anmeldung Kembs und Petite Camargue Alsacienne'

Mitnehmen:
gute Kleidung und Schuhe für Aprilwetter,
Regenschutz, Tasche, Euros nach Bedarf.
Fussmarsch vom Bus und zurück einige Minuten.
Der Besuch am Markt ist individuell



An diesem hoffentlich sonnigen Frühlingstag ist ein MMM-Tag.
Wir erleben heute drei wichtige, angenehme und typisch elsässische Einrichtungen: Marché, Manger, Musée.
Als erstes fahren wir westwärts zu unserer nächsten grösseren Nachbarstadt Mulhouse. Nach kurzen 45 Minuten wollen wir uns erst mal in einem Bistro stärken für unser Vorhaben mit Café crème und einem Croissant.


  • Marché
    Anschliessend werden wir an einen der
    geschäftigsten Orte im ganzen Elsass weiterfahren,
    den grössten Markt von Ostfrankreich,
    nämlich den Marché du Canal
    Couvert in Mulhouse. Mülhausens Markt
    gehört zu den letzten authentischen und
    grossen Märkten der Region. Ein Markt mit
    ca. 300 Ständen.
    Es gibt drei Marktzonen:
    In der gedeckten Markthalle finden wir
    ca. 40 Stände mit Lebensmitteln für eine
    multikulturelle Gesellschaft: der marokkanische
    Metzger, der gerade ein Lamm der
    Länge nach spaltet, ein Holzofen-Bäcker
    mit dem besten pain de campagne weit
    und breit, der Geflügelstand mit ganzen
    Tieren und einer grossen Auswahl an In-
    nereien, die Fromagerie mit allerfeinstem
    Rohmilchkäse, die Poissonnerie mit
    Seefischen, Schalentieren und fruits de
    mer. Dann gibt es Getreide, Nüsse,
    Früchte, Kräuter, Gewürze, Spezereien.
    Ein Riesenangebot an bekannten und bei
    uns kaum erhältlichen Zutaten und Ingredienzen
    wird angeboten.
     Hier herrscht ein
    Riesenbetrieb mit entsprechendem Geräuschpegel
    und vielfältigen bekannten
    und exotischen Gerüchen. Das Restaurant
    und die Buvette aux Halles servieren neben
    Getränken frische kleinere und grössere
    Marktgerichte an Besucher und
    Markthändler.
    Im Freien vor der Halle sind unzählige
    Gemüse sowie einheimische und importierte
    Früchte in Hülle und Fülle gestapelt.
    Berge von allen möglichen Kräutern wie
    Koriander, Minzsorten, Thymian usw.
    werden feilgeboten.
    Dann im hinteren Teil, ebenfalls im Freien,
    finden wir einen eigentlichen „Jahrmarkt“,
    eine grosse Fläche mit Küchengeräten
    und anderen Haushaltsartikeln,
    Kleidern, Schuhen, allen nötigen und überflüssigen
    Erzeugnissen für das tägliche
    Leben.
    Für Einkäufe empfiehlt es sich, eine Tasche
    und Plasticsäcke mitzunehmen,
    natürlich auch eine Reserve an Euros, die
    ja bekanntlich sehr günstig zu haben sind.


  • Manger:
    Um ca. 12.00 Uhr treffen wir
    uns wieder beim Parkplatz, wo wir
    allfälliges Einkaufsgut im Kofferraum des
    Autobus deponieren können (dringend:
    Namen klar anschreiben). Von hier sind es
    etwa 12 km bis zu unserem Restaurant in
    Schlierbach, der Auberge de la
    Fourchette.
    Dies ist ein weit herum bekannter Gasthof
    mit einem
      - nach unserem Test – exzellenten
    Angebot. Darauf haben wir nach
    unseren eher negativen Erfahrungen in
    Strassburg ganz besonders geachtet. Zuerst
    fahren wir Körper und Geist mit einem
    Glas Wein vom Marktbetrieb etwas herunter.
    Danach folgt eine pikante Vorspeise,
    ein leckeres Stück Fleisch mit dampfenden
    Beilagen, und am Schluss ein feines Dessert.


  • Musée
    Spätestens um 15.00 Uhr soll uns der
    Busfahrer ans nächste Ziel chauffieren:
    Musée: Die Fahrt nach Oltingue dauert
    45 Minuten. In diesem kleinen Sundgauer
    Bauerndorf befindet sich das kleine Musée
    Paysan, eingerichtet in einer ehemaligen
    Auberge aus dem 16. Jahrhundert. Es
    präsentiert das ländliche Leben der Sundgauer
    Bevölkerung im 19. und 20. Jahrhundert.
    Die Objekte wurden gesammelt
    von Abbé Etienne Bilger, dem Curé in Oltingue
    von 1958 bis 1976. Eröffnet wurde
    dieses Museum 1972, unterstützt von der
    Chambre d’ Agriculture du Haut-Rhin. Im
    Erdgeschoss ist ein alter Chachelofe eingebaut.
    Präsentiert werden auch Petrollampen,
    alte Schüsseln und
     Kougelhopfformen.
    In den Obergeschossen sehen
    wir religiöse Objekte, Stickereien, historische
    Werkzeuge sowie tägliche Hilfsmittel
    und Kleidungen. Zu bewundern ist
    die alte Küche, ein Käseraum und die
    Waschküche. Im Schlafzimmer ist der in
    katholischen ländlichen Gegenden übliche
    „Herrgottswinkel“.

    In einiger Distanz zum Dorf steht inmitten
    von Feldern die alte, einsame und schlichte
    Kirche „St. Martin des Champs“,
    in der man Steingräber aus dem
    7. und 8. Jh. fand. Ihr Chor ist mit Fresken
    bemalt. Sehenswert sind auch die alten
    Grabsteine auf dem Friedhof von Oltingue.


  • Zum Schluss:
    Nach all diesen Eindrücken fährt uns unser Bus wieder zurück nach Basel.
    Folgende Leistungen sind im Preis enthalten:
    - Busfahrt
    - Znünihalt mit Café und Croissant
    - Apéro und 3-gängiges Mittagessen
    - Mineralwasser und Café crème
    - Eintritt und Führung im Musée Paysan in Oltingue
    - Reiseleitung, Organisation, Trinkgelder
    .
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